Friday’s for Fish

Wenn wir etwas durch Corona und den Lock-Down gelernt haben, dann ist es wohl neben der ständigen Suche nach geeigneten Outdoor-Freizeitmöglichkeiten die alltägliche Frage nach „was essen wir denn heute“, die schon keiner mehr hören mag und bei uns mittlerweile ein Augenrollen hervorruft. Aber es nutzt ja nichts, solange wir nicht raus können holen wir uns die kulinarische Küche eben nach Hause, Zeit haben wir ja gerade im Überfluss…

Damit einher geht auch die ständige Suche nach neuen und ultimativen Küchengeräten. Ganz ehrlich, ich dachte immer diese Hochleistungsgrills sind kaum zu bezahlen, aber wir haben eine schöne Variante gefunden, die einen guten Job tut und nicht direkt den finanziellen Ruin bedeutet.

Gibts z.B. hier: https://amzn.to/39YqmfV

In diesem Ofen kann man neben Fleisch auch wunderbar Pizza backen, nachweislich und im Selbstversuch getestet. Vielleicht hat der Meister des selbsterfundenen Pizzateiges noch die Muße, eben dieses auch in diesem Blog zu teilen. Es lohnt sich auf jeden Fall dort vorbei zu lesen. 😉

Also, heute gibt es Lachs. Wir haben eine frische Lachsseite gefunden und wollen nun unseren Ofen bemühen. Als Beilagen gibt es schlicht einen gekochten Romanesco vom Wochenmarkt in Lüneburg und klassische Salzkartoffeln, die wir auch gerne regional kaufen, mit einer Sour Cream.

Den Lachs marinieren wir schon mittags. Dafür mischen wir etwas Soja Sauce, den Saft einer Zitrone und einen guten Schuss flüssigen Honig. Nach belieben kann noch brauner Zucker und etwas süße Chilisoße dazu gegeben werden. Den Lachs den Nachmittag über immer wieder mit der Marinade bestreichen und gut abgedeckt kaltstellen. Der Lachs braucht nicht lange in dem Hochleistungsofen, daher können die Beilagen schon fast fertiggekocht sein, wenn wir mit der Zubereitung des Fisches beginnen.

Für die Sour Cream verwenden wir ein typisches BBQ Rezept. Dafür Schmand und Magerquark als Basis vermischen. Nach eigenem Geschmack und Gusto noch folgende Komponenten ergänzen: Knoblauch, Zwiebel, Schnittlauch, Weißweinessig, Zucker, Zitronensaft, sowie Salz und Pfeffer. Am Besten werden diese Cremes, wenn man sie schon am Vortag zubereitet und über Nacht ziehen lässt.

Wenn es dann soweit ist: Kartoffeln wie gewohnt mit Salz kochen, den Romanesco im Ganzen in eine leichte Brühe geben und bis zur gewünschten Festigkeit garen.

Wir hatten unseren Fisch nur 6-7 Minuten im Ofen, also wirklich bis kurz vor dem Servieren mit der Zubereitung warten, auch wenn es schwer fällt. 😉 Den Ofen nicht ganz auf die heißeste Stufe stellen, sondern die gute Mitte wählen. Den Fisch auf die unterste Schiene in den Ofen schieben und beim Bräunen zuschauen, das ist besser als Fernsehen! Der Fisch ist durch die Hitze außen knusprig und innen noch sehr zart, so wie es sein sollte. In diesem Sinne – Guten Appetit!